Zu anderen Details der Rechtsdrehung im Langsamen Walzer siehe auch dies hier ...
Tanzt alleine:
1) rechter Fuß vorwärts
2) linker Fuß seitwärts
3) rechter Fuß schließt zum linken
4) linker Fuß rückwärts
5) rechter Fuß seitwärts
6) linker Fuß schließt zum rechten
Tanzt dies mit mindestens 1/4 Drehung pro Takt (oder 3/8), so dass (2) immer die in (1) aufgebaute Linie verfolgt, verwendet das Heben:
- Beginne zu heben Ende (1) - weiteres Heben auf (2) und (3) - [Senken Ende 3]*
Hier wollen wir nun betrachten, woher die Energie für die Fortbewegung und das Heben kommt ...
Man tanzt die Standardtänze (außer ein wenig im Tango) nicht "Schritt für Schritt", sondern in flüssigen zusammenhängenden Bewegungssequenzen. Also müssen wir die gesamte Energie, die für die Progression und das Heben nötig ist, am Beginn dieser "geschlossenen Dreischrittdrehung" erzeugen. - Dies geschieht aus dem Druck aus dem vorherigen Standbein vor (1), Herr auf linkem Bein, Dame auf rechtem - hier erfolgt unter schnellem Absenken (leicht unter Null-Niveau) und Vorwärts-Schub (Dame rückwärts) der Bewegungsbeginn der gesamten Figur.
Beachtet, dass dies musikalisch Ende Taktschlag "3", also bei "3 und" getanzt werden muss.
Ab hier lässt man die Bewegung flüssig durch Schritt (1) laufen, übergehend in das Heben zu (2) und (3).
* In der formalen Figurenbeschreibung endet eine Etappe immer flach, ich empfehle aber, sich das Figuren-Ende hoch vorzustellen (damit man einen Zielpunkt für das Heben hat), und das Fallenlassen als Bewegungserzeugung für die nächste Sequenz auszunutzen.
Standard- und Lateinamerikanische Tänze gut tanzen - Tipps für Tanzschüler vom Anfänger bis zum Hobbytänzer
Currywurst
Willkommen!
Zum Titel dieses Blogs ...
Nach vielen halsbrecherischen Kurven und vermutlich Todesangst bei den meisten (wenigen) Fahrgästen wurde die Intention des hektischen Busfahrers klar: Er hielt plötzlich an einer Imbiss-Bude und kaufte sich eine Currywurst, die er in der nun vorher herausgefahrenen Frei-Zeit genüsslich verspeisen konnte.
Wenn auch offen bleibt, wie sich dies mit den allgemeinen Beförderungsbedingungen vereinbaren lässt (versuche mal, als Fahrgast mit Currywurst in einen Bus einzusteigen), so ist es für mich die Matapher für die Bewegungsabläufe in vielen Tanzfiguren geworden: Erst beeilen, und dann die Ruhe genießen (siehe Stichwort "Currywurst" in den Techniktipps)!
Jetzt viel Spaß beim Üben, für jeden sollte etwas Interessantes dabei sein ...
Hinweise:
1) Die in diesem Blog verwendeten Schrittbeschreibungen bilden keine vollständige Technik-Definition der Figuren, sondern haben immer nur die jeweils für das Thema nötige Detailschärfe.
2) Einträge mit "ZH" und dem Label "zuhause" sind Tipps mit wenig Platzbedarf, damit man auch während der Corona-Krise 2020 und ggf. später etwas zum Üben hat.
1) Die in diesem Blog verwendeten Schrittbeschreibungen bilden keine vollständige Technik-Definition der Figuren, sondern haben immer nur die jeweils für das Thema nötige Detailschärfe.
2) Einträge mit "ZH" und dem Label "zuhause" sind Tipps mit wenig Platzbedarf, damit man auch während der Corona-Krise 2020 und ggf. später etwas zum Üben hat.
3) Einträge mit "TL" in der Überschrift und dem Label "TechnikDerWoche" sind Zusammenfassung zu realen Kurz-Unterrichtseinheiten, die ich im Rahmen von Mittwochsübungsabenden einer Berliner Tanzschule in Kreuzberg (geschlossen seit Ende 2018) gegeben hatte.
Benutzungstipp:
Die Labels an der rechten Seite kategorisieren die Einträge. Wenn ihr dort hinklickt, lassen sich viele Themen leichter finden.
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TL 28.08.2013 Slowfox - Fersendrehung in der Linksdrehung
In einer Fersendrehung (hier linksgedreht) zähle:
1) "langsam" - rechter Fuß rück
2) "schnell" - linker Fuß zieht mit der Ferse auf direktem Weg zum rechten Fuß. Am Ende der Bewegung steht man mit geschlossenen Füßen auf den Fersen.
Tipp: Nicht nur an das Schließen der Füße denken! - Vielmehr stelle dir vor, den gesamten Bereich der Beine zu schließen, also auch Oberschenkel und Knie!
Nach der Fersendrehung erfolgt - je nach Figur - ein zusätzlicher Schritt:
3) "schnell" - Heben aus der Vorgänger-Position, rechter Fuß hoch auf Ballen vorwärts
Zwischen (1) und (2) wird 1/8 bis 3/8 linksgedreht, zwischen (2) und (3) kann noch 1/8 linksgedreht werden.
In der Slowfox Reverse Turn (Linksdrehung) werden obige (1) bis (3) von der Dame getanzt.
So muss der Herr passend dazu tanzen:
1) "langsam" - linker Fuß vor
2) "schnell" - rechter Fuß seitwärts, die Dame umrundend, hoch
3) "schnell" - linker Fuß rück, hoch, angepasst an die Bewegung der Dame relativ klein
Der Herr muss aufpassen, die Dame zwischen (1) und (2) nicht von ihrem Drehpunkt der Fersendrehung wegzuziehen, stattdessen muss er sie Ende (1) "stehen lassen", sie mit einem großen Seit-Schritt bei (2) umrunden (dabei zeigen die geschlossenen Damenfüße in die Mitte der in Seitposition befindlichen Füße des Herren; die Verbindungslinie zwischen den beiden Fußspitzen des Herren muss die Raumrichtung "schräg zur Mitte" haben, nicht entlang "Tanzrichtung") und sie dann bei (3) in hoher Position aus der Fersendrehung abholen.
Info:
Bestandteil der der Slowfox-Figur "Reverse Turn" ist nach (3) das an anderer Stelle zu besprechende Feather Finish (Feder-Ende).
Andererseits ist (1) - (3) der Reverse Turn auch (1) - (3) der Reverse Wave (Linke Welle), allerdings in anderer Raumrichtung.
1) "langsam" - rechter Fuß rück
2) "schnell" - linker Fuß zieht mit der Ferse auf direktem Weg zum rechten Fuß. Am Ende der Bewegung steht man mit geschlossenen Füßen auf den Fersen.
Tipp: Nicht nur an das Schließen der Füße denken! - Vielmehr stelle dir vor, den gesamten Bereich der Beine zu schließen, also auch Oberschenkel und Knie!
Nach der Fersendrehung erfolgt - je nach Figur - ein zusätzlicher Schritt:
3) "schnell" - Heben aus der Vorgänger-Position, rechter Fuß hoch auf Ballen vorwärts
Zwischen (1) und (2) wird 1/8 bis 3/8 linksgedreht, zwischen (2) und (3) kann noch 1/8 linksgedreht werden.
In der Slowfox Reverse Turn (Linksdrehung) werden obige (1) bis (3) von der Dame getanzt.
So muss der Herr passend dazu tanzen:
1) "langsam" - linker Fuß vor
2) "schnell" - rechter Fuß seitwärts, die Dame umrundend, hoch
3) "schnell" - linker Fuß rück, hoch, angepasst an die Bewegung der Dame relativ klein
Der Herr muss aufpassen, die Dame zwischen (1) und (2) nicht von ihrem Drehpunkt der Fersendrehung wegzuziehen, stattdessen muss er sie Ende (1) "stehen lassen", sie mit einem großen Seit-Schritt bei (2) umrunden (dabei zeigen die geschlossenen Damenfüße in die Mitte der in Seitposition befindlichen Füße des Herren; die Verbindungslinie zwischen den beiden Fußspitzen des Herren muss die Raumrichtung "schräg zur Mitte" haben, nicht entlang "Tanzrichtung") und sie dann bei (3) in hoher Position aus der Fersendrehung abholen.
Info:
Bestandteil der der Slowfox-Figur "Reverse Turn" ist nach (3) das an anderer Stelle zu besprechende Feather Finish (Feder-Ende).
Andererseits ist (1) - (3) der Reverse Turn auch (1) - (3) der Reverse Wave (Linke Welle), allerdings in anderer Raumrichtung.
TL 03.07.2013 Wiener Walzer - Neigung
Neigung in der Tanzhaltung ist eine Bewegungskomponente in der Technik der Standardtänze, die Drehungen - meist solche, in denen ein Seitwärts-Schwung erfolgt - unterstützt. Im normalen Sprachgebrauch nennt man die sich nach unten Neigende Seite: "Neigung nach rechts" bedeutet, die rechte Seite tendiert nach unten. Auch wenn man diese Benennung beim Tanzen ebenso benutzt, sollte man immer berücksichtigen, dass man nicht nach unten wegknicken darf, sondern vielmehr die andere Körperseite langbiegt.
Übung:
Tanze ein Walzer-"Seit-Schluss" (hoch) und biege dabei in gleichmäßiger Kurve die Körperseite länger, in deren Richtung du tanzt. Da in der Standardtanzhaltung die Arme fest mit dem Oberkörper verankert sind und sich nicht abgekoppelt vom Oberkörper bewegen dürfen, erzeugt die Neigung u.a., dass der Arm der langgebogenen Seite höher ist als der andere.
Tanze auch den "Seit-Schluss" mit dem anderen Fuß mit entsprechend langgebogener anderer Körperseite.
Verwendet man nun Neigung bei den Wiener-Walzer-Figuren, bemerkt man:
- Es biegt sich immer die Seite lang, die in Tanzrichtung schwingt.
- Da der Vorwärtstänzer den größeren Seit-Schritt ausführt, schwingt dessen Seite auch etwas höher als die des Rückwärtstänzers.
- Die Neigung des erfolgten Taktes wird bei der folgenden "1" beibehalten (nur bei Wiener Walzer, wegen des hohen Tempos), lediglich die erste "1" beim Starten wird neutral, ohne Neigung, getanzt.
Übung:
Tanze ein Walzer-"Seit-Schluss" (hoch) und biege dabei in gleichmäßiger Kurve die Körperseite länger, in deren Richtung du tanzt. Da in der Standardtanzhaltung die Arme fest mit dem Oberkörper verankert sind und sich nicht abgekoppelt vom Oberkörper bewegen dürfen, erzeugt die Neigung u.a., dass der Arm der langgebogenen Seite höher ist als der andere.
Tanze auch den "Seit-Schluss" mit dem anderen Fuß mit entsprechend langgebogener anderer Körperseite.
Verwendet man nun Neigung bei den Wiener-Walzer-Figuren, bemerkt man:
- Es biegt sich immer die Seite lang, die in Tanzrichtung schwingt.
- Da der Vorwärtstänzer den größeren Seit-Schritt ausführt, schwingt dessen Seite auch etwas höher als die des Rückwärtstänzers.
- Die Neigung des erfolgten Taktes wird bei der folgenden "1" beibehalten (nur bei Wiener Walzer, wegen des hohen Tempos), lediglich die erste "1" beim Starten wird neutral, ohne Neigung, getanzt.
TL 24.04.2013 Wiener Walzer - Progression
Um die Progression durch den Raum zu erzeugen, die die Drehungen schön groß und langgezogen - statt quirlig und hektisch - werden lässt, muss man die Bewegungsenergie für den gesamten Bewegungsablauf eines Taktes aus dem Druck des Standbeines "kurz vor 1" erzeugen.
Übung (Rechtsdrehung): Stehe gut auf dem linken Bein mit lockerem Knie, deute mit dem rechten Fuß locker, ohne zu belasten einen Vorwärtsschritt mit Ferse an. Um nun den rechten Vorwärtsschritt konkret in Bewegung zu bringen, musst du dich vom linken Standbein nach unten und vorne abdrücken und nun durchführen "1 - seit - Schluss" mit der bekannten halben Rechtsdrehung. Achte darauf, die Drehung räumlich in die Länge zu ziehen, im Vorwärts-Takt ist der Seit-Schritt "2" wesentlich größer als im Rückwärtstakt - der vorwärts tanzende Partner legt den weiten Weg zurück, der rückwärts tanzende lässt ihn passieren.
Da der Taktschlag "2" immer dieselbe zeitliche Länge hat (im Wiener Walzer normalerweise 1/3 Sekunde), man aber einmal mehr Weg und einmal weniger Weg zurücklegt, hat man im Vorwärtstakt de facto eine höhere Geschwindigkeit als im Rückwärtstakt.
Beachte, dass anfangs beschriebener Start-Schub bei jedem Takt neu aufgebaut werden muss, er erfolgt also (außer beim ersten Takt) als Endung des Schließens bei "3 und". Ebenso darf man sich beim Starten nicht erst in Bewegung setzen, wenn man die Betonung des Taktschlags "1" in der Musik hört, sondern auch hier bereits bei "3 und" des vorhergehenden Taktes. So muss der Herr vor dem Start am besten einige Takte der Musik im Kopf mitzählen, um dann gut einsetzen zu können.
Übung (Rechtsdrehung): Stehe gut auf dem linken Bein mit lockerem Knie, deute mit dem rechten Fuß locker, ohne zu belasten einen Vorwärtsschritt mit Ferse an. Um nun den rechten Vorwärtsschritt konkret in Bewegung zu bringen, musst du dich vom linken Standbein nach unten und vorne abdrücken und nun durchführen "1 - seit - Schluss" mit der bekannten halben Rechtsdrehung. Achte darauf, die Drehung räumlich in die Länge zu ziehen, im Vorwärts-Takt ist der Seit-Schritt "2" wesentlich größer als im Rückwärtstakt - der vorwärts tanzende Partner legt den weiten Weg zurück, der rückwärts tanzende lässt ihn passieren.
Da der Taktschlag "2" immer dieselbe zeitliche Länge hat (im Wiener Walzer normalerweise 1/3 Sekunde), man aber einmal mehr Weg und einmal weniger Weg zurücklegt, hat man im Vorwärtstakt de facto eine höhere Geschwindigkeit als im Rückwärtstakt.
Beachte, dass anfangs beschriebener Start-Schub bei jedem Takt neu aufgebaut werden muss, er erfolgt also (außer beim ersten Takt) als Endung des Schließens bei "3 und". Ebenso darf man sich beim Starten nicht erst in Bewegung setzen, wenn man die Betonung des Taktschlags "1" in der Musik hört, sondern auch hier bereits bei "3 und" des vorhergehenden Taktes. So muss der Herr vor dem Start am besten einige Takte der Musik im Kopf mitzählen, um dann gut einsetzen zu können.
TL 10.04.2013 Slowfox - Standardtanz-Rückwärtsschritte / NFR
(siehe auch den Eintrag "Regeln zur Fußarbeit")
Wir betrachten einen "neutralen" (also flachen ...) Standardtanz-Rückwärtsschritt, insbesondere das frei werdende, dann vorne befindliche Bein.
Übung: Stehe mit geschlossenen Füßen auf dem rechten Bein. Bewege das freie linke Bein (ohne es zu belasten!) zur Vorwärtsposition - dort ist die Ferse am Boden (Fußspitze hoch); bewege dasselbe Bein weit ausgestreckt in Rückwärtsposition (ohne es zu belasten) - dort ist die Fußspitze am Boden. Wenn wir jetzt das Körpergewicht langsam zum hinteren Punkt laufen lassen (hintere Ferse hoch halten, sie darf erst den Boden berühren, wenn das vordere Bein das hintere erreicht - aber das machen wir erst später), "kippt" der frei werdende vordere Fuß über die Ferse, wird später mit der Ferse in Kontakt zum Boden zurückgezogen.
Dies ist das Verhalten bei flachen Schritten. Nun variieren wir das Heben.
Übung: Begib dich wie bei obiger Übung in den "Doppelstütz" - zwischen beiden Füßen stehend linker Fuß hinten, noch nicht abgerollt auf Ballen, somit gleichzeitig rechter Fuß vorne auf Ferse.
Nun heben wir zur Position "hoch": aus gebeugten Knien hin zu etwas gestreckteren (nicht durchgedrückten!) hoch auf beide Ballen (vorderer und hinterer Fuß). Nun öfter wechseln: "unten" - "hoch" - Wdh. ...
Jetzt führe dieselbe Übung durch: "unten" - "hoch", aber halte in der Position "hoch" trotzdem die Ferse des vorderen Fußes am Boden; diese Art des Hebens heißt "hoch, nicht im Fuß", in Fachsprache "No Foot Rise", abgekürzt NFR.
Viele Standardfiguren haben NFR in Rückwärtsbewegungen, um zu erzeugen, dass ein Rückwärtsziehen des Fußes auf Ferse statt auf Ballen erfolgt, damit der Fuß nicht zu stark am Boden haftet, der Schritt mit weniger Widerstand flüssiger erfolgen kann.
Einige Beispielfiguren mit NFR: alle Schritte der Dame des Feder- und Dreierschritts (Slowfox); Feder- und Flechten-Ende der Dame (Slowfox); Schritt 1 des Herren beim außenseitlichen Wechsel (Lgs.Walzer) und vergleichbare Situationen.
Wir betrachten einen "neutralen" (also flachen ...) Standardtanz-Rückwärtsschritt, insbesondere das frei werdende, dann vorne befindliche Bein.
Übung: Stehe mit geschlossenen Füßen auf dem rechten Bein. Bewege das freie linke Bein (ohne es zu belasten!) zur Vorwärtsposition - dort ist die Ferse am Boden (Fußspitze hoch); bewege dasselbe Bein weit ausgestreckt in Rückwärtsposition (ohne es zu belasten) - dort ist die Fußspitze am Boden. Wenn wir jetzt das Körpergewicht langsam zum hinteren Punkt laufen lassen (hintere Ferse hoch halten, sie darf erst den Boden berühren, wenn das vordere Bein das hintere erreicht - aber das machen wir erst später), "kippt" der frei werdende vordere Fuß über die Ferse, wird später mit der Ferse in Kontakt zum Boden zurückgezogen.
Dies ist das Verhalten bei flachen Schritten. Nun variieren wir das Heben.
Übung: Begib dich wie bei obiger Übung in den "Doppelstütz" - zwischen beiden Füßen stehend linker Fuß hinten, noch nicht abgerollt auf Ballen, somit gleichzeitig rechter Fuß vorne auf Ferse.
Nun heben wir zur Position "hoch": aus gebeugten Knien hin zu etwas gestreckteren (nicht durchgedrückten!) hoch auf beide Ballen (vorderer und hinterer Fuß). Nun öfter wechseln: "unten" - "hoch" - Wdh. ...
Jetzt führe dieselbe Übung durch: "unten" - "hoch", aber halte in der Position "hoch" trotzdem die Ferse des vorderen Fußes am Boden; diese Art des Hebens heißt "hoch, nicht im Fuß", in Fachsprache "No Foot Rise", abgekürzt NFR.
Viele Standardfiguren haben NFR in Rückwärtsbewegungen, um zu erzeugen, dass ein Rückwärtsziehen des Fußes auf Ferse statt auf Ballen erfolgt, damit der Fuß nicht zu stark am Boden haftet, der Schritt mit weniger Widerstand flüssiger erfolgen kann.
Einige Beispielfiguren mit NFR: alle Schritte der Dame des Feder- und Dreierschritts (Slowfox); Feder- und Flechten-Ende der Dame (Slowfox); Schritt 1 des Herren beim außenseitlichen Wechsel (Lgs.Walzer) und vergleichbare Situationen.
TL 27.03.2013 Langsamer Walzer - geschlossene Dreischrittdrehung
Regel für Standardtänze (außer Tango): ein Seit-Schritt, der bei einer Drehung nach einem Vorwärts-Schritt erfolgt, hat anfangs selbst noch Vorwärts-Tendenz, entsprechend umgekehrt nach Rückwärts-Schritten.
Wir Üben am Beispiel der Linksdrehung des Langsamen Walzers, entsprechendes gilt aber auch rechtsdrehend und in den anderen Standardtänzen(außer Tango).
Übung: Wir wollen tanzen: (1) LF vor; (2) RF seit; (3) LF schließt zum RF; mit 1/4 Linksdrehung zwischen (1) und (2). D.h., die Linie, die mit dem Ansatz von (1) entsteht, wird verlängert, (2) wird ebenfalls auf ihr positioniert. Tanze (1) und halte das Gewicht gut auf dem LF. Wenn wir uns vorstellen, dass dieser Punkt den LF am Boden "festkleben" lässt, leiten wir unsere im Gesamtkörper befindliche Bewegungsenergie in die rechte Seite, die an Punkt (1) vorbeifliegt, der Ansatz von (2) ist also mit rechter Fussspitze vorwärts zeigend, erst, wenn (2) positioniert ist, dreht er sich seitlich. Wiederhole als Übung öfter (1) - (2) um zu spüren, wie die Körperseite "fliegt"!
Anmerkung: Bei Taktschlag "2" in der Musik ist unser Schwerpunkt zwischen dem linken und rechten Fuß, damit der Körper noch beim Schließen (3) weiter in Bewegung bleiben kann, der Schwung sich also kontinuierlich von (1) bis (3) verteilt.
Wir Üben am Beispiel der Linksdrehung des Langsamen Walzers, entsprechendes gilt aber auch rechtsdrehend und in den anderen Standardtänzen(außer Tango).
Übung: Wir wollen tanzen: (1) LF vor; (2) RF seit; (3) LF schließt zum RF; mit 1/4 Linksdrehung zwischen (1) und (2). D.h., die Linie, die mit dem Ansatz von (1) entsteht, wird verlängert, (2) wird ebenfalls auf ihr positioniert. Tanze (1) und halte das Gewicht gut auf dem LF. Wenn wir uns vorstellen, dass dieser Punkt den LF am Boden "festkleben" lässt, leiten wir unsere im Gesamtkörper befindliche Bewegungsenergie in die rechte Seite, die an Punkt (1) vorbeifliegt, der Ansatz von (2) ist also mit rechter Fussspitze vorwärts zeigend, erst, wenn (2) positioniert ist, dreht er sich seitlich. Wiederhole als Übung öfter (1) - (2) um zu spüren, wie die Körperseite "fliegt"!
Anmerkung: Bei Taktschlag "2" in der Musik ist unser Schwerpunkt zwischen dem linken und rechten Fuß, damit der Körper noch beim Schließen (3) weiter in Bewegung bleiben kann, der Schwung sich also kontinuierlich von (1) bis (3) verteilt.
Heben und Senken (1)
Wie man hoffentlich schon mal gehört hat, hebt man in den Standardtänzen (außer Tango) um "Schweben", meist Schwung, zu erzeugen.
Übung (solo):
Stelle dich mit geschlossenen Füßen auf.
Hebe aus den Füßen heraus so hoch, wie du kannst. Man könnte umgangssprachlich sagen "auf die Zehenspitzen" - wirklich auf die Zehenspitzen schaffen es natürlich nur Balletttänzer, also spricht die Standardtechnik auf Deutsch von "Ballen" - english "toe" (doch schon wieder "Spitze" ...)
Um das eventuell entstehende Wackeln zu unterdrücken, ist es hilfreich (wie so oft beim Tanzen), die Beine und Füße schmal zu halten, den Druck auf den Innenkannten der Füße zu haben. Achte darauf, trotz der Spannung in den Füßen die Knie flexibel zu lassen und nicht durchzudrücken!
Also: Heben - eine Weile oben bleiben; dann gefühlvoll Senken. - Und alles öfter Wiederholen; die Beine / Füße müssen trainiert werden, so oft man Zeit hat!
Übung (solo):
Stelle dich mit geschlossenen Füßen auf.
Hebe aus den Füßen heraus so hoch, wie du kannst. Man könnte umgangssprachlich sagen "auf die Zehenspitzen" - wirklich auf die Zehenspitzen schaffen es natürlich nur Balletttänzer, also spricht die Standardtechnik auf Deutsch von "Ballen" - english "toe" (doch schon wieder "Spitze" ...)
Um das eventuell entstehende Wackeln zu unterdrücken, ist es hilfreich (wie so oft beim Tanzen), die Beine und Füße schmal zu halten, den Druck auf den Innenkannten der Füße zu haben. Achte darauf, trotz der Spannung in den Füßen die Knie flexibel zu lassen und nicht durchzudrücken!
Also: Heben - eine Weile oben bleiben; dann gefühlvoll Senken. - Und alles öfter Wiederholen; die Beine / Füße müssen trainiert werden, so oft man Zeit hat!
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